Donnerstag, 17. September 2009

Die Flucht aus den Papierbergen ...

Bestimmt können sich einige von Euch noch an die papier baum-fressenden Monster erinnen - nämlich Bücher, Zeitschriften und Tageszeitungen, die sich ja leider epidemieartig rasend schnell verbreiten konnten.
Aber zum Glück wurde diese schreckliche Erfindung eines Herrn Gutenberg durch den Einmarsch des Rundfunks wieder ganz schnell beendet.

Mit dem Aufkommen der Kinos war aber auch diese rein auf Akustik beschränkte Zeit beendet und mit dem Fernsehen schaffte schließlich das bewegte Bild den Schritt in die heimischen vier Wände.
Heute ist das natürlich alles Unfug von gestern - gibt es doch das Internet. Es steht jederzeit griffbereit vor uns auf dem Tisch, kuschelt sich im Laptop gemütlich mit uns aufs Sofa und steckt im Handy jederzeit bereit und ganz untertan in unserer Hosentasche. Einfach wirklich ganz ein tolles Ding!

Und ich muss mich jetzt echt fragen, warum es denn noch heute, in einer eigentlich so hoch entwickelten Kultur aber dennoch immer noch Menschen geben kann, die Fernsehen, Radio, Kino oder gar gedruckte Bücher oder diese schrecklichen, riesigen Tageszeitungen konsumieren ... sind die doch eigentlich dafür erfunden, sich dahinter zu verstecken ... schon komisch. Guten Morgen ;-)

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"Presse"-Herausgeber und Chefredakteur Michael Fleischhacker schilderte gestern Abend in einem interessanten Vortrag eben genau diese Situation, die Betrachtungsweisen und Erwartungen aus der Sicht des Journalisten und Herausgeber - und blickte auf die Parallelwelten der gedruckten und der Online Version presse.com. Nachzuhören (bald) hier.